Lebenslauf für Gesundheits- und Krankenpflege
Fachbereich, Station und Zusatzqualifikationen entscheiden in der Krankenpflege über die Passung zur Stelle. Diese Vorlage ordnet den Lebenslauf entsprechend.
Wer sich als Gesundheits- und Krankenpfleger oder Krankenpflegerin bewirbt, sollte im Lebenslauf zuerst klarstellen, in welchem Fachbereich die Erfahrung liegt. Innere Medizin, Chirurgie, Intensivstation, Notaufnahme oder OP-Pflege verlangen unterschiedliche Kenntnisse, und Kliniken besetzen Stellen meist gezielt für eine bestimmte Station. Der Name der Fachabteilung gehört deshalb direkt neben die Einrichtung im Abschnitt Berufserfahrung, nicht nur die allgemeine Berufsbezeichnung.
Die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann, beziehungsweise die frühere Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger, endet mit dem Staatsexamen. Dieses gehört mit Note, Ausbildungsstätte und Jahr in den Lebenslauf. Wer während der Ausbildung einen Schwerpunkteinsatz in einem bestimmten Fachbereich hatte, etwa in der Pädiatrie oder der Psychiatrie, kann das ebenfalls kurz erwähnen, wenn es zur ausgeschriebenen Stelle passt.
Fachweiterbildungen sind in der Krankenpflege oft entscheidend für die Auswahl. Die zweijährige Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie, eine Weiterbildung zur Stationsleitung oder ein Zertifikat als Wundexperte ICW sollten mit Träger und Abschlussjahr aufgeführt werden. Auch regelmäßige Pflichtfortbildungen wie das jährliche Reanimationstraining zeigen, dass die fachliche Qualifikation aktuell gehalten wird.
Bei der Beschreibung der Berufserfahrung helfen konkrete Angaben zur Stationsgröße, zur Patientenzahl je Schicht und zu besonderen Aufgaben wie der Anleitung von Auszubildenden oder der Übernahme von Schichtleitungen. Kenntnisse in gängigen Klinikinformationssystemen wie ORBIS oder SAP IS-H sollten im Abschnitt Kenntnisse stehen, da viele Kliniken beim Einstieg mit diesen Systemen arbeiten.
Ein Nachweis über den Impfstatus, insbesondere gegen Hepatitis B, wird von Arbeitgebern meist separat verlangt und gehört nicht in den Lebenslauf selbst.