Lebenslauf-Muster für Bäcker/in
Im Bäckerhandwerk zählen Gesellenbrief, Erfahrung mit Teigführung und die Bereitschaft zur Frühschicht. Diese Vorlage zeigt, wie das im Lebenslauf steht.
Ein Lebenslauf für das Bäckerhandwerk sollte den Gesellenbrief als Kern der fachlichen Qualifikation deutlich benennen. Die Ausbildung dauert drei Jahre, verläuft dual in Backstube und Berufsschule und schließt mit der Gesellenprüfung vor der zuständigen Handwerkskammer ab. Die Abschlussnote und das Jahr der Prüfung sollten im Lebenslauf stehen, ebenso der Ausbildungsbetrieb, wenn er für eine bestimmte Spezialisierung wie Roggenbrote oder Feingebäck bekannt ist.
Der Meisterbrief berechtigt zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Leitung einer eigenen Backstube und wird von vielen größeren Betrieben für Vorarbeiter- oder Produktionsleitungspositionen vorausgesetzt. Wer die Meisterprüfung abgelegt hat, sollte sie mit Jahr und Handwerkskammer eigenständig aufführen, da sie ein deutliches Qualifikationsmerkmal gegenüber der reinen Gesellenprüfung ist.
Bei der Berufserfahrung lohnt sich die genaue Angabe der Produktpalette, etwa ob überwiegend Brot und Brötchen, Feingebäck oder Konditoreiwaren hergestellt wurden, da sich die handwerklichen Techniken deutlich unterscheiden. Erfahrung mit Sauerteigführung, mit der Herstellung glutenfreier Backwaren oder mit der Produktion für mehrere Filialen gleichzeitig zeigt eine breitere fachliche Aufstellung als eine allgemeine Tätigkeitsbeschreibung.
Kenntnisse im Bereich Hygiene nach HACCP sind in der Lebensmittelherstellung verpflichtend und sollten im Kenntnisabschnitt genannt werden. Auch die Bereitschaft zur Frühschicht, die in diesem Beruf häufig um zwei oder drei Uhr morgens beginnt, wird in vielen Stellenanzeigen vorausgesetzt und kann kurz unter den sonstigen Angaben erwähnt werden, ohne dass daraus eine lange Erklärung wird.
Wer bereits Erfahrung in der Anleitung von Auszubildenden oder in der Schichtplanung für ein Team gesammelt hat, sollte diese Führungsaufgaben eigenständig auflisten, da sie über die reine Produktionstätigkeit hinausgehen und für Positionen mit mehr Verantwortung relevant sind.