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📄 Lebenslaufbox

Lebenslauf für die Altenpflege schreiben

In der Altenpflege zählen Examen, Fachweiterbildungen und praktische Pflegeerfahrung. Diese Vorlage zeigt, wie sich das im Lebenslauf klar darstellen lässt.

Deine Angaben

Persönliche Daten

Geburtsdatum und Geburtsort sind seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) keine Pflichtangaben mehr — beide Felder bleiben leer, wenn du sie nicht angeben möchtest.

Berufserfahrung

Formulierungshilfen für Schwerpunkte

  • Grund- und Behandlungspflege bei pflegebedürftigen Bewohnern durchgeführt
  • Pflegeplanung nach dem Strukturmodell dokumentiert und aktualisiert
  • Medikamente nach ärztlicher Anordnung gestellt und verabreicht
  • Wundversorgung bei chronischen Wunden übernommen
  • Angehörigengespräche zu Pflegeverlauf und Betreuung geführt
  • Nachtdienst mit Verantwortung für zwei Wohnbereiche geleitet
  • Neue Auszubildende in der Praxisanleitung begleitet

Ausbildung

Kenntnisse

Vorschau — A4

Der Lebenslauf für die Altenpflege steht und fällt mit der Berufsausbildung. Seit der generalistischen Pflegeausbildung 2020 heißt der Abschluss einheitlich Pflegefachfrau oder Pflegefachmann, wer die Ausbildung vorher abgeschlossen hat, führt weiterhin die Bezeichnung Altenpflegerin oder Altenpfleger. Beide Titel gehören mit Ausbildungsjahren und ausbildender Einrichtung in den Abschnitt Ausbildung, das Examen sollte mit Note angegeben werden, wenn sie gut ausfällt.

Bei der Berufserfahrung sollte jede Station benannt werden: stationäre Pflege, ambulanter Pflegedienst oder Tagespflege unterscheiden sich im Aufgabenzuschnitt erheblich, und Personalverantwortliche in Pflegeeinrichtungen erkennen sofort, welche Erfahrung dahintersteckt. Wichtig ist auch die Angabe, ob im Früh-, Spät- oder Nachtdienst gearbeitet wurde und ob eine Wohnbereichsleitung oder Schichtverantwortung übernommen wurde.

Fachweiterbildungen wiegen in diesem Beruf besonders schwer. Eine Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung, zur Praxisanleitung oder im Bereich Palliative Care sollte mit Träger und Jahr im Lebenslauf stehen, ebenso Qualifikationen wie Basale Stimulation oder Kinaesthetics in der Pflege. Wer eine Fortbildung im Qualitätsmanagement oder im Hygienemanagement abgeschlossen hat, sollte sie ebenfalls aufführen, da viele Einrichtungen intern Hygienebeauftragte oder Qualitätsbeauftragte suchen.

Bei den Formulierungen zur Berufserfahrung hilft es, konkrete Pflegebereiche zu nennen, etwa Palliativpflege, Demenzbetreuung oder die Versorgung von Bewohnern mit hohem Pflegegrad. Zahlen zur Bewohnerzahl je Schicht oder zur Größe des betreuten Wohnbereichs geben Personalverantwortlichen eine Einordnung, sollten aber nur genannt werden, wenn sie tatsächlich zutreffen.

Ein Führerschein der Klasse B ist für den ambulanten Pflegedienst häufig Voraussetzung und gehört dann in den Lebenslauf. Ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis wird bei Bewerbungen in der Pflege in der Regel ohnehin separat verlangt, muss aber nicht im Lebenslauf selbst erwähnt werden.

Weitere Berufsmuster