Lebenslauf für Elektroniker/in schreiben
Bei Elektronikerinnen und Elektronikern entscheidet die Fachrichtung über den Einsatzbereich. Diese Vorlage zeigt, wie sich das im Lebenslauf klar benennen lässt.
Der Lebenslauf für den Elektronikerberuf sollte gleich zu Beginn die Fachrichtung nennen, mit der die Ausbildung abgeschlossen wurde: Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik, Informations- und Telekommunikationstechnik oder Geräte und Systeme unterscheiden sich deutlich in den Aufgaben. Die dreieinhalbjährige Ausbildung endet mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer, dieser Abschluss gehört mit Fachrichtung, Ausbildungsbetrieb und Jahr in den Abschnitt Ausbildung.
Bei der Berufserfahrung ist die Unterscheidung zwischen Neubau, Sanierung im Bestand und Wartungsarbeiten wichtig, weil Arbeitgeber danach unterschiedlich einsetzen. Wer bereits eigenverantwortlich Baustellen betreut oder ein kleines Team angeleitet hat, sollte diese Verantwortung ausdrücklich benennen, da sie über die reine Ausführungstätigkeit hinausgeht.
Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3, die früher als VDE 0105-Prüfung bekannt waren, gehören zu den regelmäßig nachgefragten Qualifikationen und sollten mit Prüfberechtigung im Abschnitt Kenntnisse stehen, sofern eine entsprechende Schulung abgeschlossen wurde. Auch Zusatzqualifikationen im Bereich Photovoltaik, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge oder Smart-Home-Technik sind gefragt, weil viele Betriebe ihr Leistungsspektrum in diese Richtung erweitern.
Wer eine Weiterbildung zum Meister oder zum staatlich geprüften Techniker begonnen oder abgeschlossen hat, sollte das mit Fachschule und Stand der Ausbildung angeben, auch wenn die Prüfung noch aussteht. Kenntnisse in der Steuerungstechnik, etwa Grundlagen der SPS-Programmierung, sind für Stellen im industriellen Umfeld relevant und sollten konkret benannt werden.
Ein Führerschein der Klasse B wird für den Einsatz auf wechselnden Baustellen in der Regel vorausgesetzt und gehört deshalb in den Abschnitt Kenntnisse.